So war´s: Zollforum Bayern 2012
23.05.2012
München/Würzburg (16.07.2012) - Die bayerische Zollszene traf sich in München und Nürnberg zum 6. Zollforum Bayern 2012: 220 Vertreter aus Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung nahmen an der vom Außenwirtschaftszentrum Bayern, der IHK München und der IHK Würzburg in Partnerschaft mit der Bundesfinanzdirektion Südost organisierten Fachtagung teil.
Die diesjährige Veranstaltung widmete sich der Frage, welche Rechtsgebiete Schnittstellen zum Zollrecht darstellen und welche neuen Entwicklungen dort zu erwarten sind.
Die Zollexperten setzten sich mit Exportkontrolle und Strafrecht, internationalen Verrechnungspreisen, Aktuellem aus dem Bereich der Produktpiraterie, der Erbringung von Dienstleistungen im Ausland und der berühmt-berüchtigten Gelangensbestätigung auseinander.
Auch der Zoll selbst kam zu Wort: große Beachtung fand ein Vortrag, in dem die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Zollverwaltung und deren Zusammenarbeit mit anderen Behörden beleuchtet wurden.
In seiner Begrüßung betonte Hauptgeschäftsführer Peter Driessen von der IHK München den Einsatz der IHK-Organisation für die Schaffung wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen auch im Zollwesen. Namentlich nannte Driessen den Kampf gegen das „Bürokratiemonster“ eines neuen nicht-präferenziellen Ursprungsrechts und für die Beibehaltung der 1000-Euro-Grenze für Zollanmeldungen. Die IHKs konnten hierbei durchaus Erfolge verbuchen. „Sie sehen, dass wir uns auch hinter den Kulissen für ein wirtschaftsfreundliches Zollrecht einsetzen“, so Driessen zu den Teilnehmern in München.
Die Vorträge des Tages finden Sie unter diesem Link zum Herunterladen, soweit diese von den Referenten frei gegeben worden sind.
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