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Asien-Pazifik-Forum Bayern 2007

18.07.2007

So war´s: Das Asien-Pazifik-Forum ist als Leuchtturmveranstaltung nicht mehr wegzudenken

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Nürnberg (17. Juli 2007) „Bayern trifft Asien in Nürnberg – kompakt, geballt, kompetent“ – so lautete das diesjährige Motto des sechsten Asien-Pazifik-Forums. Neben den Wachstumsmärkten China und Indien legten die Veranstalter diesmal einen weiteren Schwerpunkt mit den Ländern der Association of Southeast Asian Nations, kurz ASEAN.

 

 

1967 gegründet, besteht sie gegenwärtig aus zehn Staaten (Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam). Bis zum Jahr 2010 soll eine gemeinsame Freihandelszone geschaffen werden. Ehrengast und Generalsekretär der ASEAN-Staaten Ong Keng Yong hofft auch weiterhin auf ein Wachstum der außerordentlich guten Beziehungen zwischen Deutschland und den ASEAN-Staaten. Auch Bayerns Wirtschaftssekretär Spitzner hob die Vorteile der Region besonders hervor: „Mit einem Markt von über 500 Millionen Menschen bieten die ASEAN-Staaten ein hervorragendes ökonomisches Potenzial. Die Region ist ein wichtiger und zukunftsträchtiger Zielmarkt für die bayerische Exportwirtschaft. Der Freistaat hat dieses Potenzial schon früh erkannt und mit zahlreichen Delegations- und Unternehmerreisen sowie Messebeteiligungen in den vergangenen Jahren viele bayerische Unternehmen beim Sprung in diese Länder unterstützt.“
Die Zahlen überzeugen: Mit einer Wachstumsquote von 6,8 Prozent liegt die Region ganz vorne, der bayerische Außenhandel boomt mit einer Exportquote von 46,9 Prozent, das Außenhandelsvolumen Bayern/Asien beträgt 6,5 Millionen Euro, die Exporte sind um 33 Prozent gestiegen. Mehr bedarf es nicht, um die Möglichkeiten, die dieser Markt bietet, zu erkennen. So wundert es auch nicht, dass 1100 mittelfränkische Unternehmen wirtschaftliche Kontakte nach Asien/Pazifik pflegen.
China und die ASEAN-Staaten sind hierbei die beliebtesten Handelspartner.
Ein Land, das gerne mal in den Hintergrund gerückt wird, ist Vietnam. Dabei sitzt dieses Land laut Nöther, Delegierter der deutschen Wirtschaft in Vietnam, auf einem wachsenden Ast. Wachstumsraten von 8,2 Prozent stehen für einen potenzialstarken und dynamischen Markt. „In den kommenden 20 Jahren hat Vietnam seinen festen Platz auf dem Weltmarkt eingenommen“, so Nöther. Innerhalb Asiens ist dieser Staat schon jetzt ein attraktiver Handelspartner und eifert mit China um die Wette. Ehrengast Ong Keng Yong betonte deshalb, dass es für beide Länder äußerst wichtig sei, ihre eigenen Stärken herauszufinden und sich so auf dem Markt zu etablieren, anstatt jeweils nur die Produkte des anderen zu kopieren.
Dass die unternehmerischen Beziehungen nicht immer einfach sind, weiß der Präsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken Wübbenhorst: „ Zwei bis drei Jahre vergehen oft von der ersten Geschäftsanbahnung bis zu den ersten Erfolgen.“ Doch wer diesen Marathon auf sich nehme, würde am Ende belohnt.
Keine Überraschung also, dass das Asien-Pazifik-Forum sich zu einer der größten Wirtschaftsveranstaltungen mit diesem Schwerpunkt avanciert hat. Rund 400 Teilnehmer mit 300 individuellen Beratungsterminen nahmen die Chance war, sich eingehend über eine der aufstrebendsten Regionen der Welt zu informieren.
So sprach auch der Abteilungsleiter Außenwirtschaft im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Claussen eine Gratulation an die Metropolregion Nürnberg wie auch an Wübbenhorst und das Außenwirtschaftszentrum aus. „Bayerische Produkte made in Bavaria sind sehr beliebt“, erfreut sich Claussen am bayerischen Erfolg.
Damit der Erfolg auch weiterhin garantiert ist, gibt es Instrumente wie das Förderprojekt „Go International“ und die Markterschließungsprojekte des Außenwirtschaftszentrums Bayern in Nürnberg.

Das Asien-Pazifik-Forum Bayern wird vom Außenwirtschaftszentrum Bayern (AWZ) und der IHK Nürnberg für Mittelfranken organisiert und wurde erstmals 2002 veranstaltet. Neben länderspezifischen Vorträgen von Vertretern der Auslandshandelskammern und Erfahrungsberichten von Unternehmern gab es auch in diesem Jahr für die Teilnehmer Einzelgespräche mit Wirtschaftsexperten sowie die Präsentation verschiedener Dienstleister und Unternehmer im Foyer des Messezentrums.

 

 

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